Einlagensicherung

Aufgrund der aktuellen Finanzlage machen sich viel Inhaber und potenzielle Neukunden Gedanken über die Gefahrlosigkeit Ihrer Konten.

Im Fall der Insolvenz von Banken ist Ihr Guthaben auf dem Konto durch freiwillige und gesetzliche Maßnahmen abgesichert. Durch die Vorschriften des Gesetzes im Kreditwesen müssen die Kreditinstitute immer ein bestimmtes Eigenkapital nachweisen. Dadurch haben die Banken immer ausreichend Vermögen um die Einlagen Ihrer Kunden auszuzahlen.

Eigenkaptialvorschriften zur Einlagensicherung

Die Maßnahmen zur Einlagensicherung haben verschiedene Ebenen. Neben den Eigenkapitalvorschriften besteht die Pflicht zur gegenseitigen Haftung innerhalb von Bankengruppen. Durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz sind in Deutschland 100 Prozent der Einlagen bis zu 50.000 Euro geschützt. Ab dem 31. Dezember 2010 erhöht sich der Betrag der Einlagensicherung auf 100.000 Euro.

Der Einlagensicherungsfond

Auch andere europäische Länder wie Griechenland und Irland haben bei diesen Sicherheitsmaßnahmen mitgezogen. In vielen Ländern bieten die Finanzinstitute weitere freiwillige Maßnahmen an. In Deutschland schützen die Einlagensicherungsfonds die Kunden weitgehend über die gesetzlichen Forderungen hinaus. Selbst die kleinen Banken garantieren die Einlagen.

Für die meisten Kunden bedeuten diese Sicherheiten den vollständigen Schutz der Ersparnisse. Bei den Sparkassen, Raiffeisen- und Volksbanken sind indirekt die Einlagen in voller Höhe abgesichert, weil diese Institute selbst vor einer Insolvenz geschützt sind. Die Pleite wird von den Körperschaften durch eine Sanierung abgewendet und die Gelder gesichert. Die Kreditinstitute müssen ihren Kunden mitteilen, zu welcher Sanierungseinrichtung sie gehören. Die Neukunden müssen über die Bestimmungen und den Umfang der Sicherheiten informiert werden.